Chronik vom „ Klösterle“
Der Name „Klösterle“ leitet sich ab von einem ehemaligen Kapuzinerkloster, das 1669 unter Graf Maximilian Franz von Fürstenberg erbaut wurde.Die Kapuziner die sich vom Franziskanerorden ableiten, haben sich ebenso dem Armutsideal des Ordensvaters Franziskus verschrieben. Sie waren ein Bettelorden und haben einen nicht geringen Teil ihrer Bettelerträge an Ärmere weiter gereicht.
Im Jahr 1670 wurde ein Hospitium errichtet, d.h. eine Herberge für Mönche.
Die Mönche waren sehr begehrt als Krankentröster, Beichtväter und Prediger und wohl geachtet durch ihr gelebte Bescheidenheit.
Wenige Jahre nach ihrer Ankunft konnte an die Errichtung einer geräumigen Kirche und eines regulären Klosters gedacht werden.
Um 1700 wurde die Einrichtung offiziell zum Kloster erhoben.
Nach dem Neubau von Konventgebäude(Südseite), Küche, Apotheke und Krankenstube(Westseite) im Jahr 1709 entsteht eine geschlossene quadratische Anlage.
Infolge der Politik der Herrscher und den Auswirkungen der franz. Revolution, den Koalitionskriegen und die mönchsfeindliche Propaganda der Aufklärung veränderte sich die Situation der Klöster total durch angeordnete Auflösungen der Konvente.
1802 Säkularisation des Klosters und Inbesitznahme der noch 11 Kapuziner durch Fürsten von Fürstenberg.
Profanierung der Kirche um 1828, danach Verkauf und Umgestaltung von Kirche und Klostergebäude zu Wohnhäusern.
Seit 2002 gastronomischer Betrieb in den historischen Gebäude.